Das Energy Save mit diversen
Adaptern
Die Solar-Powerbank lädt gerade ein GPS-Navi.

"Energy Save" lässt sich
auch aus der Steckdose laden - gut, wenn auch dort der Strom von der Sonne
erzeugt wird

Ladebuchse für den Stromanschluss und
USB-Ausgang zum aufzuladenden Gerät |
Solar-Powerbank
"Energy Save" für Handy,
Navi und mehr ...
Erfahrungsbericht: Ladegerät von Pearl ist sehr
flexibel
Wer ein mobiles Gerät betreibt, kann
unterwegs schon mal in Verdrückung kommen. Denn nicht immer ist eine Steckdose
erreichbar, mit dem Handy, Navi, Funkempfänger oder Smartphone aufgeladen werden können. Da ist
es gut, wenn man einen mobilen Lader zur Hand hat. FE hat die Solar-Powerbank
"Energy Save" von Pearl in der Praxis getestet.
Aus der Steckdose oder per Sonne aufladen
Geliefert wird das auf der Oberseite mit einem
Solarmodul, einer monokristallinen Solarzelle, bestückte Gerät in der Größe
eines Handys mitsamt diversen Adaptern. Die fünf Übergangsstücke sind für
Nokia (2 mm), Mini-USB, Samsung, Sony Ericsson sowie iPhone/iPod Touch
vorgesehen. LG mit seinem Sonderstecker ist nicht dabei. Wer ein LG oder ein
anderes Gerät besitzt, für den kein Adapter mitgeliefert wurde, sollte also
tunlichst das modelleigene Ladekabel unterwegs dabei haben. Geladen werden
können Geräte mit einer Spannung zwischen 3,6 und 5,5 Volt.
Ehe die Solar-Powerbank eingesetzt werden kann,
muss ihr Lithium-Polymerakku (3,7 V, 3000 mA), für den der Hersteller lediglich
"über 500 Ladezyklen" angibt, natürlich erst einmal selber geladen
werden. Das kann entweder durch die Einstrahlung der Sonne erfolgen oder mit
Hilfe eines USB-Laders bzw. durch Anschluss an die USB-Buchse eines Computers.
Letzteres dauert laut Bedienungsanleitung rund zehn Stunden. Während des
Ladevorgangs leuchtet die LED neben der Ladebuchse rot, bei Erfolg - also vollem
Akku - grün.
Beim Versuch, während des Aufladevergangs ein
anderes Gerätn zu laden, passierte nichts. Beides zusammen geht anscheinend
nicht.
Leider hat das Gerät keine Öse, um es zum
Laden per Sonne etwa in einen Baum hängen zu können. Wer sich mit Solarenergie
befasst hat, der weiß: Das Solarmodul muss schon optimal platziert sein, damit
der Akku wenigstens einigermaßen nachgeladen werden kann. Aber wohin damit,
wenn man beispielsweise mit Eisenbahn oder Auto unterwegs ist? Fahrradfahrer
haben da schon bessere Karten. So habe ich das Solarmodul einfach unter die
Kartenfolie der Lenekrtasche gesteckt. So kann es nicht herausfallen und wird
meistens gut von der Sonne erreicht.
Notfalls kann übrigens auch per Kunstlicht
geladen werden, was allerdings noch länger dauert.
Fazit: Zum Nachladen tagsüber eignet
sich das Gerät sehr gut. Bei Sonnenschein arbeitet es ziemlich effizient. Um
den Ladezustand zu überprüfen, muss man nur die Statustaste gedrückt halten.
Jede der vier LEDs steht für 25 Prozent der Ladekapazität.
Auf einen Blick
Getestet: revolt Solar-Powerbank "Energy
Save"
Akku: 3,7 V Lithium-Polymer-Akku mit 3.000 mAh Kapazität
Standard-Spannung: 5,5 V
Lädt auf 3 Arten: Solarenergie, USB-Anschluss, zusätzlich Netzteil-Anschluss
vorhanden
Besonderheiten: Anzeige der Ladekapazität, Ausschalter zum Schutz vor
Selbstentladung
Maße/Gewicht: 115 x 60 x 16 mm, 126 Gramm
Lieferumfang: inklusive USB-Kabel mit 5 Adaptern und deutscher Anleitung
Bezug: pearl.de Best.-Nr.: PX-5360-910
Preis: siehe Produktseite
- im Oktober 2011 war das Gerät im Preis stark reduziert
Kaufen
|
|