![]() Das Autoradio, eingebaut in einem Smart.
Der Karton, wie er ins Haus kommt.
Die Klebeantenne unterm Sonnendach".
Werbung
|
Ein preisgünstiges Autoradio auf dem
neuesten Stand der Technik Dual DAB Car 1 im
Praxistest Nach
dem Auspacken hält man zwei verschiedene Antennen, einen Antennensplitter (zu
beidem später mehr), das eigentliche Radio, einen Schacht zur Befestigung im
Auto, eine Schutzdose für das abnehmbare Bedienteil, eine Anleitung und die benötigten
Kleinteile in der Hand. Der Preis des Gerätes beträgt rund 120 Euro. Wer nicht
im Internet bestellen möchte, kann auch u.a. auf den Technikshop des ERF aus
Wetzlar zurückgreifen. Der
Einbau Für
den Einbau des Dual DAB Car 1 sollte man darauf achten, dass im Auto ISO-Anschlüsse
vorhanden sind. Bei den Stromkabeln war dies in meinem Fall gegeben. Für den
Antennenanschluss, welcher im Auto mit einem DIN-Stecker vorlag, musste noch ein
DIN-ISO-Adapter gekauft werden. Diese sind für wenige Euro im Elektrofach- und
Autozubehörmarkt zu bekommen. Bei den Stromkabeln war schnell alles erledigt.
Beim Anschluss der Antenne muss man an die örtlichen Gegebenheiten angepasst
mehrere Varianten durchspielen. Zwei
Antennen Wie
schon erwähnt, findet man zwei Antennen im Lieferumfang des Geräts: eine
Scheibenantenne und eine Magnetfuß-Stabantenne. Beide Antennen können direkt
am DAB-Antenneneingang angeschraubt werden. Am Eingang für DAB habe ich sodann
die beiden mitgelieferten Antennen ausprobiert. Hier ist es nur empfehlenswert,
für die Tests die jeweilige Antenne anzuschließen und etwas in der Gegend
herumzufahren. Bei den zusätzlichen Antennen gilt darüber hinaus, dass die
genaue Antennenposition im Auto durchgetestet werden sollte. Für den Smart hat
sich als beste Konfiguration bei den Empfangsergebnissen nach kurzer Zeit die
ans Glasdach geklebte Scheibenantenne erwiesen. Das Kabel musste dann nur noch
unauffällig hinter der Verkleidung versteckt und über den Fußraum zum
DIN-Schacht geführt werden. Dieser Aufwand variiert natürlich enorm von
Hersteller zu Hersteller. Im Smart war dies jedenfalls sehr schnell und einfach
zu realisieren. Empfangsleistungen
bei DAB und UKW Das
Autoradio liefert unter ähnlichen Bedingungen dieselben Frequenzen (Kanal 12D
und Kanal 5A), jedoch beim Austesten der Antennen niemals die ausländischen Kanäle.
Ob von den restlichen Kanälen ein Empfang möglich ist, der jedoch zur
Decodierung des Signals nicht ausreicht, kann ich nicht sagen, da mit dem
Autoradio kein manuelles Scannen im DAB-Modus möglich ist. Diese
Einschätzung erfolgt mit dem Wissen, dass mit einer anderen Außenantenne oder
keiner speziellen Antenne die Ergebnisse enorm variieren können. Mit dem
mitgelieferten Equipment ist es aber möglich, einen guten Empfang zu
realisieren, auch wenn dieser nicht auf DX-Niveau liegt. Bei
UKW ist eine manuelle Suche vorhanden. Hier wird dies wohl auch eher gebraucht als
im DAB-Betrieb. Hat man alle gewünschten Stationen gesucht, so stehen dreimal
sechs Speicher für UKW zur Verfügung. Diese sind meistens auch schnell gefüllt.
Im DAB-Betrieb steht leider wie schon erwähnt nur ein automatischer Suchlauf
zur Verfügung. Dies sollte aber im normalen Betrieb nicht weiter stören, auch
wenn man so nicht an exponierten Lagen auf DXpedition gehen kann. Zu
den Speichertasten bei DAB sei noch erwähnt: Speichert man Programme auf den
sechs Stationstasten und macht in derselben Speicherebene (wie bei UKW drei Stück)
erneut einen Suchlauf, werden die Stationstasten automatisch belegt. So sollte
man sich für einen Suchlauf eine Ebene freihalten, so dass die eigenen
abgespeicherten Favoriten nicht überschrieben werden! Mittelwelle
und RDS-Zusatzfunktionen Gefallen
haben mir auch die einzelnen RDS-Zusatzfunktionen, die im Display übersichtlich
angeordnet sind: TP (TP = Traffic-Program: So werden nur Verkehrsfunkprogramme
gefunden, wenn man den Sendersuchlauf betätigt), TA (TA = Traffic-Announcement:
So werden nur Verkehrsfunkdurchsagen durchgeschaltet, ansonsten ist das Radio
stumm), EON (EON = Enhanced Other Networks: Verkehrsfunk kann auch empfangen
werden, wenn der eingestellte Sender keinen Verkehrsfunk verbreitet, aber via
RDS-EON mitteilt, welcher andere dies tut) und AF (AF = Alternativfrequenzen:
Bei RDS-Autoradios sucht sich der Dual DAB Car 1 einen anderen Sender mit
demselben PI- Code). Die
fehlende manuelle Suche im DAB-Modus sehe ich als größtes Manko, wenn das
Autoradio zu DX-Zwecken angeschafft werden soll. Für den normalen Betrieb
stellt dies jedoch keine Einschränkung dar. Spielereien,
oder nennt man es „Ausstattung“? Da
das Radio den Dateinamen nicht im Display anzeigt, sollten die MP3-Tags mit
Titel und Interpreten ausgefüllt werden, so dass diese Informationen dann am
Gerät ersichtlich sind. Gut hat mir die Taste „Display“, mit der man sich
neben der Uhrzeit und dem DLS (Dynamic Label Segment) auch den Namen des
Ensembles und die Signalstärke anzeigen lassen kann, gefallen. Leider fehlt
hier was für den DXer von größerem Interesse ist die Anzeige der
Audiobitrate. Zusammenfassung Auf
einen Blick DAB+/UKW
PLL-Radio mit Senderspeichern (UKW 3x6 und DAB 3x6 Speicher) |
|