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Preiswerter
Einstieg in die Welt des neuen DAB+-Radios Der
Noxon DAB+-Stick im Test Neu: Jetzt mit Aufnahmemöglichkeit Anfang August 2011 hat ein neues
Radio-Zeitalter begonnen! Zu diesem Termin gingen 14 private und öffentlich-rechtliche
Programme in Deutschland erstmals landesweit digital via DAB+ auf Sendung. Mit
dabei unter anderem das DeutschlandRadio-Bouquet, Lounge.fm oder der Fußballsender
90elf. Rechtzeitig zum DAB-Neustart hat die Noxon Media GmbH ihren DAB Stick auf
den Markt gebracht, mit dem man über Antenne digitales Radio DAB / DAB+ am PC
empfangen kann. FE hat den Winzling getestet. Neben dem Stick, der Notebooks oder Netbooks zu Radioempfängern für den neuen Standard machen soll, wird eine Magnetfußantenne mitgeliefert. Außerdem liegen eine Installations-CD, eine USB-Verlängerung für die Antenne und eine Mini-Anleitung im Karton. Letztere gibt vor, was nach dem Einlegen der CD und dem Starten des Installationsprogramms zu tun ist: „Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm!“
Leichte Verständnisprobleme Leider gibt es keine solchen Anweisungen. Auch der Anleitungstext verrät nicht, ob man denn nun erst den Treiber und dann die Software installieren soll. Erst ein Blick auf die Grafik über dem Text klärt den Fall. Die Bildchen sind schlüssig, der Text leider nicht!Nach der Treiberinstallation wird man aufgefordert, das Gerät vom PC zu trennen, obwohl es noch gar nicht angeschlossen war und laut Manual auch nicht sollte, und es erneut einzustöpseln. Das tue ich. Es passiert zunächst gar nichts. Nun installiere ich die „Noxon DAB
MediaPlayer“-Software. Währenddessen läuft ein informativer Werbefilm des
Bayerischen Rundfunks zum Thema DAB+. Auf dem Bildschirm findet man auch die Menüpunkte
„Tools“ (mit Acrobat Reader sowie Internet-Link zu „Treiber und
Support“). FAQ und ein ausführlicheres Handbuch im PDF-Format sowie ein
Download-Link zu Updates u.s.w. werden angeboten. Man muss aber zunächst keine Updates aufspielen,
denn nach dem ersten Programmstart wird automatisch danach gesucht und die
Aktualisierung durchgeführt. So ist man bald auf dem neuesten Stand.
Nach dem Neustart erscheint die Fehlermeldung, dass
der DAB-Stick nicht gefunden wurde. Erst nach Entfernen des Verlängerungskabels
ist der Kontakt hergestellt. Es scheint Kontaktprobleme zu haben. Unser Leser
Markus Wolf meint: "Denke, es funktioniert schon, aber Ihr USB-Anschluss
liefert vermutlich nicht genug Strom. In der Programmübersicht des DAB MediaPlayers reicht ein einfacher Klick auf das gewünschte Radioprogramm, um die Wiedergabe zu starten. Ganz oben befindet sich ein kleines Bildchen, dessen Farbe signalisiert, ob Empfang möglich ist. Eine Pegelanzeige gibt es nicht. Farbenfrohe
Logos: Radio zum Anschauen Außerdem erhält man durch drei weitere Bildchen Informationen zum Programmtyp:
Bilder und Texte Die mitgelieferte Antenne bringt in unserer Region 20 km von Hannover nur Empfang, wenn der Magnetfuß auf einer Metallfläche bzw. auf der Heizung steht. Im Freien sollte das aber auch so klappen. DAB-Empfang funktioniert halt perfekt oder gar nicht – dazwischen gibt es nichts wie etwa Empfang mit Rauschen wie beim altehrwürdigen UKW-Analogradio. Manche Stationen strahlen Bilder der Künstler aus,
die gerade auf Sendung sind. Andere bieten einen Nachrichtendienst namens
„NewsService Journaline“, der aber nirgends verfügbar war („not
available“). Stattdessen erschienen Nachrichten, wenn man den Button
„Slideshow“ anklickt. Etwa beim Deutschlandfunk oder beim Fußballradio
elf90. Bisweilen dauert es ziemlich lange, ehe die Bildchen auf dem Monitor
auftauchen. Die Bildauflösung ist dabei ziemlich gering. Neuere Radiogeräte mit DAB+ werden diese Bildchen
auf ihren Minimonitoren zeigen, für die die Auflösung wohl ausreichen sollte.
Es wird ja niemand sein Notebook durch die Gegend tragen nur um Radio zu hören. Fazit: Ausbaufähig Immerhin gibt es schon eine Reihe von Programmen wie
LoungeFM, Klassik Radio, ERF Radio oder Horeb, die man über UKW nicht empfangen
kann. Das Angebot ist ausbaufähig. Aber erst wenn die Anzahl der verkauften Geräte
und damit der potentiellen Hörer den Programmanbietern ausreichend erscheint,
werden weitere auf den Zug aufspringen. Dabei kommt es darauf an, ein
attraktives Angebot gerade für junge Leute zu bieten, die Neuem aufgeschlossen
gegenüberstehen. Das Henne-Ei-Problem müsste sich doch lösen lassen, zumal
schon DAB+-Empfänger für wenig über 50 Euro im Handel sind. Dieter Hurcks Auf einen Blick
Getestet:
USB-Stick für Empfang von Digital Radio DAB/DAB+ (Digital Audio Broadcasting) Neu:
Jetzt mit Aufnahmemöglichkeit
Das ausführlichere Handbuch gibt es als PDF im
Internet Link
zum Handbuch (PDF) Aus dem Pressetext von Terratec"Achtung
Innovation! Als eine der ersten DAB Empfängerlösungen überhaupt erlaubt der
NOXON DAB Stick Zugriff auf das komplette Angebot der spannenden Zusatzmöglichkeiten
des Radios der Zukunft. Neben glasklaren Stereo-Audioprogrammen werden bereits
heute etliche Sendungen im stereo-kompatiblen 5.1 DAB Surround Sound Format
ausgestrahlt – maximaler Hörgenuss. Ausgewählte Audioprogramme werden durch
programmbegleitende Informationen aufgewertet – durch kurze Textnachrichten
(Dynamic Label) beschrieben und durch DAB-Slideshow bebildert. Falls vom
Programmanbieter unterstützt, erlaubt der Dynamic Label Plus Dienst
beispielsweise den Namen der aktuellen Sendung oder den Titel und Interpreten
jederzeit nachzuschlagen. Unterstützung für den Broadcast Website Standard ermöglicht
einfache Download Angebote. |