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Display im UKW-Betrieb mit DAB (Lounge FM im Bundex-Mux)
Seitliche Anschlüsse: Ladekabelbuchse und Kopfhörerbuchse 3,5 mm
Rückansicht des Empfängers
Display beim Einschalten
Schicker Karton
Dieses Foto zeigt den Lieferumfang. Fotos: Marcel Goerke Das Gerät kaufen:
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Imperial DABMAN 20 im
Test DigitalBOX Europe
mit gleich fünf neuen Empfängern Noch ganz frisch auf
dem Radiogerätemarkt ist die Firma DigitalBOX Europe GmbH. Das Unternehmen aus
Ratingen bei Düsseldorf hat zu Jahresbeginn gleich fünf Empfänger unter der
Handelsmarke Imperial in den Handel gebracht. Diese reichen von sehr kleinen
handlichen Empfänger bis zu größeren Taschengeräten und einem Adapter für
das Auto. Eines
dieser Geräte ist der Imperial DABMAN 20. Der Hersteller wirbt selber mit:
„Volle Bandbreite für glasklaren Digitalempfang auf Reisen. Der robuste
DABMAN 20 ist ein Multifunktionsradio der neuesten Generation: neben UKW eignet
sich das stylische Radio in Weltempfängeroptik auch zum Empfang von DAB+.
Automatische Kanalsuche, ein 3,7 cm (1,44“)
TFT Farbdisplay ermöglicht einfachen Zugriff auf die vielfältigen
Zusatzdienste im Digitalradio. Der integrierte Lithium Ion Akku besticht durch
Langlebigkeit im Betrieb und einen kurzen Ladezyklus, dies ist auch über den
USB Anschluss Ihres Laptops möglich.” Inwiefern diese Werbeaussage gehalten
wird, betrachte ich nun im Einzelnen. Erste
Schritte Da das
Radio sehr handlich ist, verwundert es nicht, dass auch die Verpackung
dementsprechend klein ist: ungefähr vier Zigarettenschachteln groß. Zum
Lieferumfang gehört neben dem Radiogerät ein paar Stereoohrhörer, ein
USB-Ladekabel und eine knappe, aber ausreichende Bedienungsanleitung. Das
Radio an sich ist zweieinhalb Zentimeter hoch, einen Zentimeter tief und acht
Zentimeter breit, kann also problemlos mit einer Zigarettenschachtel in der
Hosentasche konkurrieren. Wobei der größere Nutzen wahrscheinlich beim Radio
liegt. Das Gerät überzeugt durch seine Einfachheit. Die Knöpfe sind wenige,
aber für fast jede Funktion eine eigene ohne Doppelbelegung. Die Anleitung muss
erst gar nicht zu Rate gezogen werden, denn die Bedienung der Tasten
„Scan/St“, „MEM/PRE“, „Tune up“, „Tune down“, „Vol up“,
„Vol down“, „Ch up“, „Ch down“, „Stand-by/BAND“ und SLP/DISP ist
selbsterklärend. An der linken Seite sind noch der Lade- und Kopfhöreranschluss.
Mehr hat das Gerät nicht! Display Das
TFT-Display ist 3,7 Zentimeter (1,44“) groß in der Diagonalen, was ungefähr
der Größe einer Briefmarke entspricht. Die Beleuchtungsdauer kann über das
Menü eingestellt werden. In Innenräumen ist es gut lesbar. Im Außeneinsatz
bei strahlendem Sonnenschein wird es teilweise schwer lesbar, sodass man hier
das Gerät ein wenig drehen und wenden muss. DAB-Empfang Nach
dem Einschalten kann man über die Taste „Scan/ST“ einen Suchlauf ausführen
lassen. Das Gerät sucht das komplette Band III, das für DAB+ in Deutschland
genutzt wird, ab. Dabei sieht man auf dem Display nicht die Kanäle, sondern die
Frequenz. Dies ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, ist man von den meisten Geräten
heute Angaben wie „5C“ und nicht „178.352 MHz“ gewöhnt. Das
Display ist im DAB-Modus in drei Bereiche aufgeteilt. Im oberen sieht man die
Signalstärke (die etwas träge reagiert), den Betriebsmodus, die Lautstärke
und eine Akkuanzeige über den aktuellen Landestatus. Im mittleren Bereich, der
den überwiegenden Teil des Displays ausmacht, werden die Frequenz, der
Sendername, das Genre und der Radiotext dargestellt. Die aktuelle Uhrzeit und
die ausgewählte Programmnummer von der Anzahl der gefundenen Programme wird im
unteren Bereich gezeigt, z.B. P11/53. Dies heißt: Man ist auf Programm 11 von
53 gefundenen. Angaben
über Datenraten und genutzen Codec (MP2, AAC) sind leider nicht ersichtlich.
Bevor nun aber der Blick auf den UKW-Empfang geworfen werden soll, hier noch
kurz die Angabe, dass das Gerät ähnlich wie das Microspot RA-318 (mein
Referenzgerät) die Kanäle 5C (Bundes-Mux), 11A (Rheinland-Pfalz-Mux), 12A
(Flandern-Mux), 12B (Wallonie-Mux) und 12D (NRW-Mux) empfängt. UKW-Empfang Wechselt
man über die Stand-By-Taste (kurzes Drücken) in den UKW-Modus, so empfängt
das Gerät hier auch mit der selben Empfindlichkeit viele UKW-Sender von weiter
entfernten Standorten. Die RDS-Codierung erfolgt dabei schnell, auch wenn bei zu
schwachen Signalen die Decodierung aussetzt. Der obere Displaybereich bleibt
unverändert gegenüber dem DAB-Modus. Im mittleren Bereich sieht man die
Frequenz und einen Balken, der die UKW-Skala darstellen soll. RDS und Radiotext
wird natürlich auch dargestellt. Der untere Displaybereich bleibt ungenutzt.
Mehr möchte ich zu UKW aber nicht verlieren. Wer auf einer Reise einmal in
einem DAB-Loch hängt, kann das Gerät also auch noch gut nutzen. Für
UKW-Fernempfang (DX) bieten sich natürlich andere Geräte wie der DEGEN 1103
bedeutend besser an. Stromversorgung
über USB Das
Gerät hat keinen Netzanschluss, kein Batteriefach, sondern verfügt nur über
einen integrierten Lithium-Ionen Akku. Dieser soll laut Hersteller bei
Lautsprecherbetrieb bis zu zehn, bei Betrieb mit Kopfhörern bis zu 18 Stunden
halten. Das
erste Laden dauerte sieben Stunden. Es ist zu beachten, dass im Lieferumfang nur
ein USB-Ladekabel beiliegt, welches das Gerät mit einem USB-Anschluss am PC
versorgt. Dank der 5 V, die das Gerät beim Laden benötigt, kann man aber von
vielen neueren Handys oder Smartphones - die ja auch zwischenzeitlich ein
USB-Ladekabel mit einem Eurostecker-Adapter sind – den Adapter nutzen. So war
bei mir das Laden an der Steckdose kein Problem. Beim Laden wird im Display der
Status angezeigt: „Ladevorgang“ bzw. „Laden fertig“. Durch diese Angabe,
ist dem Nutzer auch direkt ersichtlich, ab wann er das Gerät wieder nutzen
kann. Bei
mir betrug die Betriebszeit nach dem ersten Laden rund sechs Stunden. Also etwas
mehr als die Hälfte der Herstellerangabe (zehn Stunden). Wohl bemerkt habe ich
in diesen ersten sechs Stunden sehr viel an dem Gerät ausprobiert, gescannt, im
Menü gespielt, Sender gewechselt usw. Diese Leistung hat mir imponiert. Zur
Langlebigkeit, die der Hersteller anpreist, kann ich keine Auskunft geben, aber
zumindest für 24 Monate sollte man über Garantie und Gewährleistung auf der
sicheren Seite sein. Klang Der
Klang ist der Größe des Gerätes entsprechend überraschend gut. Ich hatte mit
einem stark scheppernden geradlinigen Ton gerechnet. Es kamen aber Höhen und
Tiefen durch und der Klang war für die Bitraten des Digitalradios (DAB+)
vollkommend ausreichend. Fazit Mich
hat das Gerät überwiegend überzeugt: Empfangsleistung und Handlichkeit sind
gut. Der Imperial DABMAN 20 kann wirklich gut mal eben mitgenommen oder
dauerhaft mitgeführt werden. Aktuell überzeugt mich auch die Akkuleistung. Wie
sich der Akku mit der Zeit verhalten wird, werde ich sehen. Ich hoffe man kann
diesen zu einem späteren Zeitpunkt auch austauschen, ansonsten wäre mir der
Preis von rund 50 Euro – zu diesem Preis findet man das Gerät im Internet -
doch zu hoch. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 69,95
Euro. Herausnehmbare
Akkus wären mir lieber gewesen, so hätte man diese zu einem späteren
Zeitpunkt selbst austauschen können oder aber, was für längere Aufenthalte
– das Gerät wird ja als Urlaubsgerät beworben – im PC und Steckdosenlosen
Urlaub wichtig ist, gegen einen neuen Satz voller Akkus tauschen können. Wer
aber mit bis zu acht Stunden Laufzeit auskommt und danach immer wieder eine
Lademöglichkeit hat, ist mit dem Gerät gut bedient.
Unser Autor konnte keinen der auf der Verpackung versprochenen Zusatzdienste empfangen Wieso
das Gerät ein Farbdisplay besitzt, obwohl die Datenkanäle, die ja als großer
Mehrwert des Digitalradios beworben werden, nicht dargestellt werden können,
weiß ich nicht. Was mich an diesem Punkt enorm stört: Der Hersteller schreibt
in der Produktbeschreibung “[…] ermöglicht einfachen Zugriff auf die vielfältigen
Zusatzdienste im Digitalradio.” Von
diesen “vielfältigen Zusatzdiensten”, zu denen in meinen Augen sicherlich
Datenkanäle, Slideshows und das Journaline gehören, wird nichts empfangen,
obwohl durch die Bewerbung und das Farbdisplay suggeriert wird, das dies möglich
ist. Natürlich ist auch logisch, dass auf einem briefmarkengroßen Display kaum
etwas zu lesen oder zu sehen wäre. Trotzdem wäre hier eine Umformulierung in
der Beschreibung angebracht. Ausstattung: Größe: 2,4 x 11 x 8 cm integrierter Li-Ion Akku für
bis zu 18 Stunden Betrieb 3,66 cm (1,44") TFT
Display Sleeptimer Speicher für 10 DAB und UKW
Sender Radiotext und RDS Kopfhörerbuchse (3,5 mm) Ladebuchse (5V) Lieferumfang: Radiogerät,
Stereokopfhörer, USB-Ladekabel, Bedienungsanleitung, Garantiekarte Information: www.digitalbox.de
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