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Gut ablesbares Display - darunter eine Klappe, hinter der sich die Elemente für die manuelle Bedienung befinden sowie die Slots für die Smartcards.
Rückseite mit Scart-, HDMI-, Cinch- und Sat.-Anschlüssen.
Menü- und Exittasten, die man sehr häufig braucht, sind leider besonders klein geraten.
Hier sieht man, wie gut das Empfangssignal ist.
Manuelle Timerprogrammierung.
Timerprogrammierung über den elektronischen Programmführer (EPG).
Liebevoll gemacht: Bildschirm bei Radioempfang.
Hier wird´s eng: Die USB-Buchse ist für normale Finger zu nahe neben dem HDMI-Anschluss. Kaufen
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Digitalbox
Imperial HD 3 plus im Test Hochauflösendes Fernsehen Die
Preisspanne bei Empfängern für das digitale Satellitenfernsehen ist immens und
reicht von 50 bis weit über 300 Euro. Im mittleren Preissegment angesiedelt ist
das Modell Imperial HD 3 plus der Firma Digitalbox Europe GmbH aus Ratingen bei
Düsseldorf. FE hat das von der Ausstattungsliste her vielversprechende Gerät
getestet, das für rund 120 Euro zu haben ist. Beim
Auspacken fällt sofort auf, dass der Receiver im Vergleich zu vielen anderen
Modellen vom Volumen her in die höhere Gewichtsklasse fällt. Das dürfte mit
daran liegen, dass das Netzteil integriert ist und der Benutzer sich nicht mit
einem doch häufig störenden Steckernetzteil herumplagen muss. Der Anschluss an
die Satellitenantenne, den Flachbildschirm per HDMI-Kabel und das Stromnetz ist
schnell hergestellt. Positiv: Das Strommessgerät zeigt als Verbrauch Null an,
da der Imperial HD 3 plus mit einem richtigen Netzschalter ausgerüstet ist, wie
wir ihn beim Vergleichsgerät TechniStar S1+ oft schmerzlich vermissen. Im
Stand-by-Betrieb werden lediglich 0,6 Watt angezeigt (TechniStar 5,4 W), im
Normalbetrieb 11,9 Watt (TechniStar ca. 13 W). Einfache
Inbetriebnahme Nach dem
Einschalten erscheint ein Menü, in dem die Parameter bereits auf deutsche Verhältnisse
voreingestellt sind, so dass es im Normalfall nichts zu verändern gibt. Das
Datum muss man aktualisieren, es wird aber nach einer längeren Unterbrechung
der Stromversorgung vergessen. Abhilfe schafft die Einstellung „Datum
automatisch beziehen“. Auch der am häufigsten empfangene Astra-Satellit auf
19,2 Grad Ost ist bereits vorgegeben. Komfortable
Senderverwaltung Die
Programmliste zeigt die übliche Senderreihenfolge und kann natürlich den
eigenen Wünschen angepasst werden. Beim Programmsuchlauf lässt sich wählen,
ob man für den Fall, dass man keine Smartcard für das Dekodieren verschlüsselter
Sender einsetzt, nur die frei empfangbaren Stationen übernehmen will. Das erhöht
die Übersichtlichkeit in der Programmliste erheblich, die ansonsten über 1000
Stationen anzeigt. Noch übersichtlicher wird´s, wenn man seine Lieblingssender
in die Favoritenliste übernimmt. Sehr
hilfreich bei der Sendersuche sind die speziellen Programmlisten: Deutsch,
Regional, International, Musik, Sky, Austria TV und HD+. Mit letzterer findet
man ruckzuck alle Sender, die hoch aufgelöste Fernsehbilder ausstrahlen.
Vorgegeben sind allerdings hier nur acht zudem verschlüsselte Kanäle. Löschen
kann man nur alle Listen auf einmal, aber keine einzelne wie etwa „Sky“,
falls man keine Smartcard dafür besitzt. Wer häufiger die Programmliste
bearbeitet, ärgert sich sicher bald, dass er sich jedesmal erst über drei Menüpunkte
dorthin hangeln muss. Lange
Umschaltdauer Die
Bedienung über die handliche Infrarotsteuerung bereitet kein Probleme. So kann
man schnell zwischen TV- und Radioempfang umschalten oder die Senderinformation
abrufen. Auf Sendeplatz 1 ist direkt ARD HD eingestellt, auf 2 das ZDF in HD.
Beim Umschalten der Kanäle knackt es deutlich hörbar. Und bis der nächste
Sender erscheint, dauert es meist - wie beim Vergleichsgerät - zwei Sekunden
und länger. Über diverse Listen findet man schnell den Sender seiner Wahl. Mit
der blauen Taste kann die Auflösung gewählt werden. Jedoch findet sich keine
Erklärung, was zum Beispiel 1080 und 1080 i unterscheidet. Näheres dazu findet
man bei Wikipedia. Mit der
Infotaste öffnen sich drei verschiedene Informationsfenster, als drittes das
mit den speziellen technischen Parametern z.B. zum Audioformat und der Frequenz. Auf eine
Neuerung weist ein extra beigelegter Warnhinweis hin: Danach schaltet das Gerät
gemäß einer EU-Energiesparrichtlinie von 2010 nach drei Stunden in den
Stand-by-Modus, wenn keine Funktion betätigt wurde. Natürlich nicht während
des Timerbetriebs. APD heißt das Kürzel dafür: Auto Power Down. Spezialeinstellungen Mit Drücken
der Menütaste gelang man zu den speziellen Einstellungen im Hauptmenü. Das
beginnt bei „Dateiansicht“ zum Reinschauen in den Inhalt eines eingesteckten
USB-Speichers bis zu den Informationen über Signalpegel und -qualität. Dateien
können auch gelöscht, verschoben oder umbenannt werden. Das geht allerdings an
einem Computer einfacher. Neben den Systemeinstellungen und den einen Großteil
des Handbuch einnehmenden Erläuterungen zu den Einstellungen für die Antenne
und den oder die zu empfangenden Satelliten ist natürlich die
Timerprogrammierung der wichtigste Menüpunkt. Aufnehmen
auf USB-Stick Die
Buchse für den Anschluss von USB-Medien ist hinten am Gerät schlecht zu
erreichen. Zudem ist sie sehr nahe am HDMI-Stecker platziert, so dass man schon
spitze Finger haben muss, um etwa einen USB-Stick einzustöpseln. Angesichts des
vielen Platzes ist dieses Manko schon verwunderlich. Der Stick wird, sofern er
kompatibel ist, umgehend erkannt. Wenn er mit FAT 32 formatiert ist, lässt er
sich sofort für eine Aufnahme verwenden. Über USB-Stick kann auch die
Betriebssoftware (Firmware) aktualisiert werden. Bei externen Festplatten ist
meistens der Betrieb über ein separates Netzteil zu empfehlen. Kapazitäten bis
1 TB Datenvolumen werden laut dem mitgelieferten 92-seitigen Handbuch unterstützt. Programmieren Die
Timerprogrammierung über den elektronischen Programmführer (EPG) ist zunächst
etwas rätselhaft. Der EPG kann in zwei Ansichten dargestellt werden. Will man
einen Sender aufnehmen, stellt man ihn am besten zunächst ein (z.B. arte HD),
drückt dann die EPG-Taste und gelangt zur Programmübersicht. Daraus wählt man
die aufzunehmende Sendung aus und drückt dann die runde rote Aufnahmetaste. Nun
erscheint die ausgefüllte Maske mit den Aufnahmedaten. Hier lassen sich weitere
Angaben machen, etwa, ob der Empfänger nach der Aufnahme ausgeschaltet werden
soll. In der
zweiten Ansicht, dem Multi-Menü, wird nach der erfolgreichen Programmierung ein
roter Balken angezeigt. Aufnahmen Jede
Aufnahme wird in einem eigenen Ordner abgelegt. Alle Aufnahmen des Imperial HD 3
plus konnten auch auf dem TechniSat-Gerät abgespielt werden. Umgekehrt
funktionierte das nicht: Der HD 3 plus zeigte die TechniStar-Aufnahmen im Menü
„Aufnahmen“ nicht einmal ein. In der Dateiansicht waren sie als reine
Zahlenkolonnen zu erahnen, konnten jedoch nicht abgespielt werden. Auch nicht über
den Medienbetrachter. Kein Wunder, lassen sich über den Medienbetrachter doch
ausschließlich JPG-Bilder und Musik (MP3, WMA) wiedergeben. Eine Möglichkeit,
Aufnahmen in einem anderen Format wie MP4 zu exportieren, habe ich nicht
gefunden. Besonderheiten Mosaikvorschau
von neun Programmen gleichzeitig CI+-Schnittstelle
für Pay-TV-Steckkarten hinter der Frontklappe Bedienungsanleitung:
Meistens verständlich, wenn auch zum Teil sprachlich fehlerhaft. Unglücklich
nur, dass das Bild der Fernbedienung auf einer Vorder- und die Erläuterung der
mit Buchstaben markierten Tasten auf der Rückseite abgedruckt ist, so dass man
gezwungen wird, ständig hin und her zu blättern. Ich habe mir zur
Erleichterung die Seiten eingescannt und gemeinsam auf eine A4-Seite im
Querformat gedruckt. Zu Punkten wie „Lippensynchronisation“,
„PVR-Sprungfunktion“ oder der schon erwähnten Einstellung des HDMI-Signals
wären weitere Erklärungen dringend angebracht. Der Ton
wird ebenfalls über das HDMI-Kabel übertragen, so dass er vom Verstärker
sowohl direkt per Cinch am Receiver als auch per Klinkenstecker an unserem
Flachbildschirm abgegriffen werden kann. Das
Anschließend von USB-Sticks über einen Hub ist möglich. Es kann nur auf
USB-Speicher zugegriffen werden, die mit FAT32 unter Windows formatiert worden
sind. Im Massenspeicher-Menü lassen sich USB-Speicher ebenfalls formatieren.
Einzustellen ist auch, welcher Port des Hubs für das Speichern von Aufnahmen
verwendet werden soll. Per
Passwortschutz kann das Menü gesperrt und damit die Änderung von Einstellungen
durch Unbefugte verhindert werden. Auch einzelne Programme lassen sich sperren. Die
Betriebssoftware kann per USB-Stick oder über Satellit aktuell gehalten werden. Hat man
sich beim Programmieren verhaspelt oder will das Gerät verkaufen, kann man
einfach die Werkseinstellungen wiederherstellen. Fazit:
Solides Gerät Das
Aufnehmen könnte etwas einfacher sein. Vorbildlich ist die Timer-Programmierung
über das EPG beim allerdings deutlich teureren TechniStar S 1+ gelöst (siehe
Testbericht). Ansonsten erfüllt der Imperial HD 3 plus alle Aufgaben gut, macht einen soliden Eindruck und bietet ein ordentliches
Preisleistungsverhältnis. Das meinte auch die Stiftung Warentest. Besonders beeindruckt waren die Tester des renommierten
Instituts von den hervorragenden Bild-, Ton- und Umwelteigenschaften des HDTV
Multitalents (Teilnoten 1,8, 1,4 und 1,6) sowie von der Anschlussvielfalt. Negativ fällt mir persönlich ins Gewicht, dass man weder MPEG(4)- noch AVI- und schon gar nicht WMV-Dateien abspielen kann. Auch Aufnahmen von anderen Sat.-Receivern konnte die Digitalbox nicht wiedergeben, nur die eigenen Aufnahmen. Dieter Hurcks Auf einen Blick •
Steckplatz zur Aufnahme eines CI+ Moduls (Pay-TV/HD+Programme) oder eines
Standard CI-Moduls •
Alphanumerisches VFD-Display •
USB 2.0-Port hinter der Frontklappe sowie auf der Rückseite zum Anschluss
externer Medien wie Festplatte oder USB-Stick, PVR-Funktion •
6.000 TV-/Radioprogrammspeicherplätze (freie Programmsortierfunktion) •
Komfortable vorprogrammierte Programmliste für TV und Radio •
10 frei programmierbare Timerplätze für USB und VCR, 8 verschiedene
Favoritenlisten programmierbar •
Programminformationsdienst bis zu 7 Tage (EPG) •
Automatischer Sender-Suchlauf •
Software-Update über Satellit (OTA) und über USB •
Unterstützt DiSEqC 1.0/1.1/1.2 & Unicable •
Abmessungen (B x H x T): 310 x 55 x 245 mm •
1 x HDMI-Ausgang für die Formate: 480i/p, 576i/p, 480p, 1080i/p •
2 x USB 2.0-Port, PVR-Funktion •
1 x Scart-Anschluss für TV und Video/DVD (FBAS+RGB, Y/C, FBAS+Y/Pb/Pr) •
1 x Optischer und coaxialer Digitalausgang (S/PDIF) •
6 x Cinch (Y/Pb/Pr, Audio L/R, Video DVBS Out) •
1 x Durchschleiftuner •
1 x Hauptnetzschalter an der Rückseite IMPERIAL
HD 3 plus: Art.-Nr. 77-527-00, EAN 4260066675277 |
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Zum Vergleich: TestberichtTechniStar S1+ |